What do you add to your life to make it better?

Weniger ist ja bekanntlich oftmals mehr. Leider fällt Verzicht jedoch ebenso bekanntlich oftmals schwer. Vor allem wenn man in einer Überflussgesellschaft lebt, wie wir es tun. Aber wer hat jemals behauptet, Verzichtüben sei eine einfache Angelegenheit? Mein Trick-17 ist folgender: Um mich gar nicht erst in Versuchung führen zu lassen, habe ich vor vielen Jahren beschlossen, keinen Fuß mehr in Fast Fashion Filialen wie H&M, Zara und Co. zu setzen. Aber natürlich lauern die Versuchungen inzwischen auch an jeder virtuellen Ecke. Jedoch gelingt es mir – dank im Hirn festverankerter Scheuklappen – (meistens), mich nicht von den bösen Algorithmen verführen und an der Nase herumführen zu lassen. Ich stöbere ohnehin viel lieber auf Flohmärkten und in Second Hand-Läden nach wahren und raren Schätzen. Ich liebe alte, hochwertige Stoffe und diese besondere Haptik, die Vintage-Textilien mit sich bringen (und die nicht zu vergleichen sind mit der Qualität billig produzierter „Einweg-Textilien“). Wenn es um den Kauf neuer Kleidungsstücke geht, stellen Fair Fashion-Hersteller für mich einen idealen Kompromiss dar, da diese Brands neue Wege beschreiten und es ihnen nicht bloß um Wachstum und Gewinnoptimierung geht, sondern um ein nachhaltiges und verantwortungsvolles Unternehmertum. Damit kann ich gut leben. ☺ Meine ultimativen Lebensverbesserungs-Zutaten sind ehrliche und wertschätzende Gespräche mit Herzensmenschen, mein nonstop gut gelaunter Zwergdackel Pelle sowie möglichst viel in der Natur verbrachte Zeit (idealerweise mit „meinen“ Herzensmenschen).

Lesley Sevriens, freelance journalist

https://www.instagram.com/lesleysevriens/


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